Meerwasser-App: Das Logbuch für dein Meerwasseraquarium
Trag KH, Calcium, Magnesium und Salinität ein, übernimm Werte aus ICP-Analysen, behalte deine Dosierflaschen im Blick und sieh, wie stabil dein Becken läuft. Ein Becken führst du kostenlos, ohne Werbung und auf Wunsch ganz ohne KI. Turq gibt es auch für Süß- und Brackwasser.


ICP-Analysen und Laborberichte einlesen
Hast du dein Wasser im Labor testen lassen, musst du die Werte nicht abtippen. Unter Details › Importieren fotografierst du den Bericht, wählst einen Screenshot aus der Galerie oder das PDF vom Labor. Qualy liest die Werte mit KI aus und kann sich irren. Im Schritt „Import überprüfen“ siehst du deshalb jeden Wert, änderst ihn oder nimmst ihn heraus, bevor du speicherst.
- Was du genauer ansehen solltest, markiert Turq: eine unsichere Bezeichnung, eine fehlende Einheit oder einen ungewöhnlichen Wert.
- Gespeichert wird erst, was du bestätigt hast. Danach stehen die Werte im Verlauf wie selbst eingetragene.
- Jeder Bericht zählt als ein Laborbericht-Import, auch wenn du ihn danach verwirfst. Davon hast du mit Free 1, mit Pro 5 im Monat.
- Dafür brauchst du eingeschaltete KI-Funktionen. Sind sie aus, geht nichts an KI-Anbieter.
- Der Import deutet die Werte nicht und rechnet daraus keine Dosiermengen aus.
Die Werte, die im Riff zählen
KH, Calcium, Magnesium, Nitrat, Phosphat und Salinität: Die Werte, die du im Riff am häufigsten testest, trägst du direkt ein. Dazu kommen die Spurenelemente aus der ICP-Analyse.
- Über 70 Parameter, von KH, Calcium und Magnesium bis zu Spurenelementen wie Jod, Strontium, Bor oder Molybdän.
- Salinität in PSU oder als spezifisches Gewicht (S.G.), KH in °dH, ppm oder meq/l, Nährstoffe und Spurenelemente in mg/l und µg/l oder in ppm und ppb. Die Einheiten wählst du in den Einstellungen.
- Zielbereiche legst du je Becken selbst fest. Für Meerwasser sind sie zur Orientierung vorbelegt, und du kannst jeden ändern.
- Jeder Wert landet im Verlauf. Journal-Einträge, etwa ein Wasserwechsel oder ein neues Salz, siehst du als Markierung im Diagramm.

Dosierung mit Füllstand
Leg jedes Dosierprodukt mit seiner Flaschengröße an, egal ob du per Pumpe oder von Hand dosierst. Turq rechnet den Verbrauch mit und zeigt dir den Füllstand jeder Flasche.
- Automatisch: Eine Pumpe gibt jeden Tag dieselbe Menge. Turq zieht sie täglich ab und zeigt, wann die Flasche voraussichtlich leer ist.
- Erinnerung: Turq erinnert dich im Abstand, den du wählst, ans Dosieren. Hakst du die Aufgabe ab, wird die Menge abgezogen.
- Manuell: Du trägst jede Dosierung selbst ein. Füllst du eine Flasche auf, trägst du das ebenfalls ein.
- Dosiert eine Pumpe über Home Assistant oder ein ähnliches System, kann das System jede Dosierung über die Turq-API eintragen.
- Mit Free legst du 3 Dosierprodukte je Becken an, mit Pro so viele, wie du brauchst.

Stabilität im Verlauf
Im Riff kommt es auf stabile Werte an. Die Auswertung zeigt, wie stabil dein Becken läuft, gemessen an deinen eigenen Zielbereichen.
- Free: dein Stabilitäts-Score, berechnet aus den Parametern, für die du einen Zielbereich hast.
- Pro: je Parameter die Zeit im Zielbereich, dazu Durchschnitt, Minimum, Maximum und Schwankung.
Mehr für dein Riff
- Bewohner: Fische, Korallen, Wirbellose und Algen mit Artsuche, dazu Krankheiten und Plagen mit Datum und Notizen.
- Technik wie Abschäumer, Rückförderpumpe, Strömungspumpe, Beleuchtung und Heizer.
- Aufgaben mit Erinnerung, einmalig oder wiederkehrend, etwa Wasserwechsel, Abschäumer reinigen oder Wasserwerte testen. Teilst du das Becken, steht bei jeder erledigten Aufgabe, wer sie abgehakt hat.
- Beckenkamera: Ein altes Android-Handy wird zur Kamera für dein Riff und schickt stündlich ein Bild, mit Pro bis alle 10 Minuten.
- Smart Home: Home Assistant und ähnliche Systeme tragen über die Turq-API Messwerte, Dosierungen und erledigte Aufgaben ein. Ohne Abo, mit einem kostenlosen, gesicherten Konto.
Häufige Fragen zur Meerwasser-App
Gibt es Turq auch fürs iPhone?
Noch nicht. Turq gibt es im Moment nur für Android. Eine iPhone-Version ist geplant, ein Termin steht noch nicht fest.
Sagt mir Turq, was meine ICP-Werte bedeuten?
Nein. Turq liest die Werte ein und zeigt sie im Verlauf, neben deinen Zielbereichen. Was ein Wert für dein Becken heißt, beurteilst du selbst, etwa zusammen mit deinem Labor oder deinem Fachhändler. Mit eingeschalteten KI-Funktionen kannst du Qualy Fragen zu deinen Werten stellen. Qualy antwortet mit KI und kann sich irren.
Kann ich die Salinität als spezifisches Gewicht eintragen?
Ja. Unter Einstellungen › Einheiten › Salinität wählst du PSU oder S.G. Turq rechnet zwischen beiden um, beim spezifischen Gewicht bezogen auf 25 °C. Das steht beim Eintragen auch am Feld.
Kann ich meine Balling-Dosierung eintragen?
Ja. Leg für jede Lösung ein eigenes Dosierprodukt an, mit Flaschengröße und Tagesdosis oder Erinnerung. Mit Free legst du 3 Dosierprodukte je Becken an, das reicht für klassisches Balling. Mit Pro sind es so viele, wie du brauchst. Wie viel du dosierst, entscheidest du nach den Angaben der Hersteller.
Schaltet Turq meine Technik, etwa die Dosierpumpe?
Nein. Turq ist ein Logbuch. Es misst nichts selbst und schaltet keine Geräte. Eigene Systeme wie Home Assistant können über die Turq-API Messwerte und Dosierungen eintragen. Wie das geht, steht in der API-Doku.
Probier Turq mit deinem Meerwasserbecken aus
Turq ist gerade im geschlossenen Test bei Google Play, für Android und ab 18. Zum Umsehen kannst du mit einem Demo-Becken für Meerwasser starten. Ein eigenes Becken führst du kostenlos und ohne Werbung.